Die Mitgliedschaft bei der EU kostet uns nur und bringt nichts.
Etwa 90 Prozent der Brüsseler Gelder fließen in Form von Förderungen wieder an die Mitgliedstaaten zurück: in die Landwirtschaft, für Jugendaustauschprojekte, Beschäftigungsmaßnahmen, Forschung und Entwicklung, regionale Wirtschaftsprojekte und Infrastrukturausbau.
EU-Mythos: Gurken-Krümmung Die Gurken-Krümmung wurde geregelt von:
der EU
Österreich im Jahr 1968, also lange vor dem EU-Beitritt
EU-Mythos: Kleine hilflose Länder Haben kleine Länder wie Österreich nichts mehr zu melden?
Ja, die EU ist eine Dampfwalze.
Nein, bei allen Entscheidungen – ob in der Kommission, im Rat oder im Europaparlament – sitzen ÖsterreicherInnen mit am Tisch.
EU-Mythos: EU-Abgeordnete
Die EU-Abgeordneten haben nichts zu melden.
Das Europäische Parlament ist die einzige EU-Institution, über deren Zusammensetzung die Bürgerinnen und Bürger direkt entscheiden.
EU-Mythos: Euro
Der Euro ist ein Teuro.
An den Preissteigerungen von 2007 und Anfang 2008 ist nicht der Euro schuld, sondern eine Reihe von (internationalen und hausgemachten) Faktoren.
EU-Mythos: Transitverkehr
Die EU überrollt uns.
Die Verkehrsproblematik ist allen in der EU bewusst, deshalb können seit 2006 erstmals Mautzuschläge in sensiblen Bergregionen verlangt werden. Die EU finanziert Schienen-Infrastrukturvorhaben wie den Brenner-Basistunnel mit.